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Geschichte des Landes PDF Drucken E-Mail
Montag, 16. März 2009 um 14:31
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Geschichte des Landes
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Stephan Klär Dominikanische Republik (Geschichte)

1. Mittelalter
Etwa 700 n.Chr. wanderten aus Venezuela kommend Stämme der Aruak über die Kleinen Antillen auf das heutige Staatsgebiet der Dominikanischen Republik ein. Sie bildeten den Höhepunkt der kulturellen Entwicklung vor dem Auftauchen europäischer Seefahrer. 1492 traf Christoph Kolumbus auf der gebirgigen Insel ein und nannte sie La Española, auf lateinisch Hispaniola. 1496 kehrte er auf seiner zweiten Westindien-Fahrt mit spanischen Siedlern zurück und gründete das spätere Santo Domingo, das sich rasch zum Zentrum der Verwaltung der neuen spanischen Besitzungen entwickelte. Die Versklavung der Aruak-Indianer und eingeschleppte Seuchen dezimierten die einheimische Bevölkerung, und die Kolonialherren führten schwarzafrikanische Sklaven als Arbeiter für die entstandenen Zuckerrohrplantagen ein. Dadurch war bereits Anfang des 16. Jahrhunderts die einheimische Bevölkerung weitgehend durch Afrikaner ersetzt.

2. Frühe Neuzeit und 19. Jh.

Mitte des 17. Jahrhunderts eroberten so genannte Bukanier, französische Freibeuter, nach und nach den Westteil der Insel Hispaniola. Im Frieden von Rijswijk 1697 musste Spanien diesen Teil der Insel an Frankreich abtreten. Wegen ihrer Zuckerrohr-, Kakao-, Kaffee- und Tabakplantagen war die Kolonie aber auch weiterhin für die Kolonialherren lukrative Einnahmequelle. Knapp hundert Jahre später, im Jahr 1795, musste Spanien im Frieden von Basel auch den Westteil der Insel an Frankreich abgeben.

 



Aktualisiert ( Mittwoch, 06. Januar 2010 um 14:09 )
 
 
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